Marianischen gemeinschaft - Oase des Friedens
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Passo Corese | Andere Niederlassungen KURZE VORSTELLUNG WER SIND WIR Wir sind eine kontemplative Gemeinschaft von zölibatären Brüdern und Schwestern, unter denen auch einige Priester sind, und die gemeinsam in verschiedenen Niederlassungen der Gemeinschaft leben. Ihnen sind Laien und Priester, die mit Gelübden in der Welt ein gottgeweihtes Leben führen und geweihte Säkularmitglieder genannt werden, wie auch Ehepaare, die unseren Geist und Charisma in der Ehe verwirklichen, angeschlossen.
Die Geschichte unserer kirchlichen Familie begann im Jahr 1985, als einige von uns, nachdem die Muttergottes ihnen mit der Gabe der Bekehrung und des Friedens begegnet war, den tiefen Wunsch verspürt haben, das neue Leben, das sie begonnen hatten, im gottgeweihten Leben weiterzuführen.
Zur Zeit (2003) sind wir ca. 110 Brüder und Schwestern. Der Herr hat uns bereits das Geschenk von 11 Priesterweihen gemacht, und weitere Brüder bereiten sich in Rom und Quixadá (Brasilien) darauf vor. Mehrere Schwestern absolvieren ebenfalls ein Universitätsstudium der Theologie, der Philosophie und anderer Wissenschaften, um bei der Ausbildung mitzuwirken. Zu den Ehepaaren, die bereits offiziell unserer kirchlichen Familie angeschlossen sind und unser Charisma in ihrem familiären Alltag leben, kommen noch viele andere hinzu, die mit dem Ziel der Heiligung von Ehe und Familie darauf warten, in die Gemeinschaft aufgenommen zu werden und bereits in der notwendigen Ausbildung engagiert sind. Ebenso ensteht eine beträchtliche Gruppe von zölibatären säkularen Gottgeweiheten, um die Gegenwart der Christen in der Welt im Licht des Charismas des Friedens zu heiligen. Die Gemeinschaft hatte von Anfang an ein internationales, wahrhaft katholisches Gepräge: Sie besteht zum größten Teil aus Italienern, aber auch aus Mitgliedern aus Deutschland, Belgien, Frankreich, Österreich, Slovenien, der Schweiz, Spanien, Irland, den Vereinigten Staaten, Kanada, Panama, Neuseeland, der Insel Mauritius, Suedkorea, Brasilien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Kamerun, der Tschechischen Republik, aus Rumänien Polen und Libanon. Die offiziellen Sprachen sind Italienisch und Englisch.
WIE WIR LEBEN Die internen zölibatären Mitglieder teilen die Erfahrung des gemeinschaftliches Lebens, während die Säkularmitglieder unsere Spiritualität in dem ihnen eigenen Bereich des Lebens und des Berufs verwirklichen. Ebenso leben die Ehepaare unsere Spiritualiät in ihren Familien, mit einer Tageseinteilung, die dem Ehe-und Familienstand angepasst ist. Unser Tagesrhythmus wird vom Gebet bestimmt, sowohl durch das gemeinschaftliche (die Hl. Messe, das gesungene monastische Stundengebet, der vollständige hl. Rosenkranz, spontanes Lobpreisgebet, Anbetung des Kreuzes), als auch durch das persönliche Gebet, in der Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes, das Tag und Nacht in unseren Häusern ausgesetzt ist.
In unseren Gemeinschaften wird sorgfältig das Klima des Schweigens und der Sammlung bewahrt, um den Geist des ununterbrochenen Gebets als Akt der ständigen Anbetung des Allerheiligsten Sakramentes zu begünstigen, denn wir betrachten die Oasen des Friedens als einen großen Eucharistischen Tabernakel. Die tägliche gemeinsame Rekreation und Erholung fehlt auch nicht. Gemäß dem Wunsch Mariens und der Gewohnheit der ersten Christen fasten wir jeden Mittwoch und Freitag bei Brot und Wasser, es sei denn, daß besondere Feste auf diese Tage fallen. Wir verrichten keine bezahlte Arbeit außerhalb der Gemeinschaft, sondern leben nach dem Evangelium in völligem Glauben und Vertrauen auf die Göttliche Vorsehung, lieben aber die Arbeit innerhalb unserer Häuser, materiell als auch intellektuell, als Ausweitung des Gebetes und des kontemplativen Klimas. Außer den gewöhnlichen Hausarbeiten, der Landwirtschaft, der künstlerischen Aktivitäten (Musik, Ikonenmalerei usw.) bleibt die wichtigste Aufgabe, die aus unserem Charisma entspringt, die Aufnahme, das heißt, die geistliche Begleitung auf einem Weg des Friedens und der Heilung all derer, die von verschiedenen Formen geistlicher Armut bedrückt zu uns kommen.
WAS WIR UNS VORNEHMEN So wie zu Beginn der Kirche die Apostel, die Jünger und Jüngerinnen des Herrn, sich im Gebet mit Maria im Zönakel vereinten und mit ihr die Gabe des Geistes erwarteten, so wollen wir der Kirche von heute dienen, das heißt dass wir die Erfahrung des Zönakels, in dem wir von Maria im Hinblick auf ein neues Pfingsten geführt werden, erneut erleben wollen. Wir wollen mit Maria im Kampf gegen den Bösen mitarbeiten und mit ihr vom Herrn die Gabe des Friedens erflehen, das heißt die geistliche Erneuerung der Kirche, für die Bekehrung und die Versöhnung mit Gott von vielen Herzen, die ohne Frieden sind. Denn der Friede ist eine Gabe des Herrn, der erfleht, erlitten und in Demut mit anderen geteilt wird.
Daher sind die Charismen unserer Gemeinschaft die folgenden: DIE FÜRSPRACHE: Das immerwährende an Gott gerichtete Bitten. Im Gebet und in der Aufopferung unseres Lebens, um von Gott die Gabe des Friedens zu erlangen. DIE SÜHNE: Wir möchten eine Verantwortung gegenüber der Welt, die es zu retten gilt, leben und deshalb die Lasten der anderen tragen, indem wir die Sünden und die Krankheiten unserer Brüder und Schwestern auf uns nehmen und uns so mit Jesus und Seiner Mutter vereinen, durch ein einfaches Leben, das von Buße und Aufopferung gekennzeichnet ist. DIE AUFNAHME: Wir möchten den gleichen Weg des Friedens, auf dem uns Maria führt, all denen anbieten, die auf der ernsthaften Suche nach dem Evangelium des Friedens sind und leiden, weil sie durch so viele Wunden und vom Schmerz der Gottesferne verwundet sind. Daher ist unsere Gemeinschaft keine Klausur und nicht abgeschlossen, sondern sie ist offen für die Aufnahme und bietet die Möglichkeit einer Teilnahme an unserem gesamten Leben. Wir sind aber auch in einigen missionarischen Aktivitäten außerhalb der Gemeinschaft engagiert, wie Momente des Zeugnisses und der Evangelisierung, wobei wir Volksmissionen bevorzugen. Unsere kirchliche Familie fühlt sich ebenfalls zu einer ständig wachsenden Einbeziehung der Ökumenischen Bewegung, im Gebet und in der Tat berufen. Dabei ist unser Blick besonders auf die verehrten Kirchen des Ostens gerichtet.
Wir möchten nicht nur an der geistigen Erneuerung der Kirche mitwirken, sondern auch an der kulturellen Erneuerung der ganzen Gesellschaft, indem wir persönliche und gemeinschaftliche Lebensbereiche anbieten, in denen die ganzheitliche Wiederaufnahme der übernatürlichen Dimension zu einer Wiederfindung der natürlichen Rhythmen und der menschlichen und christlichen Werte (im Bereich der sozialen Beziehungen, der Arbeit, der Sexualität) führt, damit der Glaube lebendige Kultur werden kann. Wir wollen eine gesündere Lebensweise anbieten, die dem Menschen gerecht wird und in der die Person in ihrer Gesamtheit gemäß der ursprünglichen Wahrheit wiedergewonnen werden kann, in Harmonie und im Frieden mit Gott, mit den Menschen und mit der ganzen Schöpfung. |